Traditionskegelclub von 1992

Planwagenfahrten

Planwagenfahrten
"Einmal jährlich findet eine Planwagenfahrt statt, die unter dem Motto "Baby- … -Tour" steht. lekketäsch übernimmt immer dann die Wegzehrung, wenn es sich bei dem Familienzuwachs um einen Kegeljungen handelt, da ja nur somit der langfristige Fortbestand des Kegelclubs in der nächsten Generation gesichert wird. Handelt es sich um ein Mädchen, hat der stolze Papa die Vereinskollegen zum Ausgleich einzuladen. Bei mehreren Geburten werden die Namen sukzessive "abgearbeitet". Bleibt der Nachschub aus, fahren wir trotzdem." So steht es in der Satzung unter § 37 geschrieben.

Nicht ganz satzungskonform stockt die Fortführung dieser Tradition seit einigen Jahren, obwohl wir das Event und die Erlebnisse - soweit das Gedächtnis und das Archiv es zulassen - in guter Erinnerung haben…

9. Planwagenfahrt 2007

9. Planwagenfahrt: "Baby-Alexander-Tour"

PWF 2007 01

8. Planwagenfahrt 2006

8. Planwagenfahrt: "Baby-Niklas-Tour"

oder "wie der Dieter Jagdkönig von Brandenburg"
Also, ich hab´ mehr WM-Spiele live gesehen als der Franz und hatte mehr Frauen als Elton John, aber so einen Vogel wie den Dieter, trifft man nicht alle Tage!

Aber von Anfang an:

lekketäsch wollte nach dem wetterbedingten Ausfall der Planwagenfahrt 2005 die schöne Tradition in 2006 fortsetzen.

Die Kutschfahrten der letzten Jahre waren zwar immer für sich genommen klasse, die Anschlussveranstaltung gemeinsam mit den Krähen wurde aber von beiden Lagern als eher mau beurteilt. War zwar nett gemeint, die Praxis sah mal wieder anders aus.
Also haben wir beschlossen, mit unserer Heuchelei aufzuhören und die Krähen direkt nur noch zum Abtransport bestellt. Sollte halt schön werden.

Eine entsprechende Lokation zum Drücken der Reset-Taste hatten wir in Wegberg-Schwaam ausgemacht. Deshalb musste halt Lokalmatador und Pferdeliebhaber Dieter dran glauben. Fix Termin gemacht. Alles kein Problem.

Da der Dieter aber für seine flexible Terminplanung berüchtigt ist, rief ich zwei Tage vor dem Happening bei ihm an, nur um fragen, ob denn alle PS gesund wären. Der Dieter ging nicht ran. Als korrekter Geschäftsmann hatte der Dieter aber einen AB, auf dem ich um Rückruf bat. Am nächsten Tag bat mich der Dieter auf meinem AB um Rückruf auf seinem Handy. Gebeten, getan:
“Pssst, sprechen Sie bitte leise, ich sitz auf einem Hochsitz in Brandenburg, können wir die Kutschfahrt verschieben, ich hab´s vergessen?”

Da ja alles weitere auch schon gebucht war, konnte ich dem Jägermeister klar machen, dass er heute eine Nachtfahrt vor sich hatte.

Am nächsten Morgen stand lekketäsch in voller Montur pünktlich parat, als Dieter gerade mit seinem Jagdfreund aus Dunkeldeutschland eintraf. Voller Freude und Dankbarkeit berichtete er, dass ihm just nach meinem Anruf auf dem Hochsitz noch ein kapitaler Blattschuss gelungen war.
Ein Hirsch, der erleben musste, dass er zwar 10 Enden aber nicht Leben hatte, saß unbehelligt in seiner sicheren Deckung, als er etwas zu neugierig seinen Kopf in die Höhe reckte, um zu sehen, von wo denn das „peep“ von DDDDDieters Handy herkam.

Nachdem ein Pferd erst noch beschlagen werden musste, ging es viel zu spät auf die Tour. Dieter überließ den Knechten die Führung des Trecks, der zu unserem Unmut aus zwei aneinander gehängten Planwagen bestand.
Hiermit schienen auch die Pferde so ihre Probleme zu haben. Sofort beim Verlassen des Grundstückes müssen die Kutscher das Lenkrad wohl viel zu stark eingeschlagen haben. Es entstand eine ziemlich brenzlige Situation, bei der der hintere Wagen auszuhebeln drohte. Hätten wir nicht hektoliterweise Bier sowie die Beschallungsanlage des Münchner Olympiastadions an Bord gehabt und hätte der Chicken nicht so gut gefrühstückt, ich glaub die Tour wäre in einem Desaster geendet.

So aber wurde auf den Schreck einer getrunken, der Dieter vom Scheißhaus auf den Kutschbock zitiert und los ging die Fahrt bei schönem Wetter durch Wegberg und Umgebung.

Nach viel lustigem Verzell und noch mehr Bier, kamen wir gesund und munter an unserem Grill und -Saufplatz an und verbrachten noch schöne Stunden, bis uns unsere Krähen abholten.

PWF 2006 01

7. Planwagenfahrt 2004

7. Planwagenfahrt: "Baby-Lennart-Tour"

PWF 2004 01

6. Planwagenfahrt 2003

6. Planwagenfahrt: "Baby-Marius-Tour"

PWF 2003 01

5. Planwagenfahrt 2002

5. Planwagenfahrt: "Baby-Robin-Tour"

PWF 2002 01

4. Planwagenfahrt 2001

4. Planwagenfahrt: "Krähen-Küken-Tour"

"lekketäsch auf dem Ponyhof"

Unsere traditionelle Planwagenfahrt steht stets unter dem Motto des Kindsnamens, welches aktuell die lekketäsch-Familie vergrößert hat.

In der Satzung ist diesbezüglich verankert, dass lekketäsch immer dann die Wegzehrung übernimmt, wenn es sich bei dem Familienzuwachs um einen Kegeljungen handelt, da ja nur somit der langfristige Fortbestand des Kegelclubs "lekketäsch" in der nächsten Generation gesichert werden kann.

Nur logisch und folgerichtig ist es deshalb festgeschrieben, dass Väter, denen ein Krähenküken ins Nest gelegt wurde, den Bierkonsum während der 4stündigen Fahrt zu zahlen haben. Da Paula und Pläät seit dem vorherigen Wagenrennen nach dem Prinzip "Ich heirate eine Familie" jeweils eine Krähe mit Tochter zu ihrer Herzdame erkoren hatten, hatten wir gehofft, dass die beiden Kniepsäcke die Zeche übernehmen würden.

Leider haben die beiden Pedanten auf "nicht zuständig" plädiert.

Nachdem Event-Manager Waldää bei unserem Haus- und Hof- Kutscher "Walter-Seiferth-entertainment.com" wegen Überbuchung an dem von den Krähen genehmigten Tag abgeblitzt war, mussten wir beim Fritz-Asmussen-Verschnitt Dieter S., Klinkum, buchen.

PWF 2001 01

Die Jungs hatten jedenfalls in ihrer Aufregung nur Ponyhof, Pferdepimmel, Stuten und 300 Mark verstanden und waren pünktlich und voller wollüstiger Vorfreude zum vereinbarten Treffpunkt erschienen. Als Waldää sie dann aber zu einer konkret krassen Tier-Pferde-Reitschule führte, zogen einige erst mal enttäuscht ihre Kondome ab.

Die Ernüchterung wich sogleich, erinnerte man sich doch an die vorangegangenen lekketäsch-Planwagenfahrten, die allesamt ein voller Erfolg gewesen waren. Alsbald wurde der noch unbezahlte Biervorrat verstaut und aufgesessen. Pferdefummler-Dieter hatte ungefragt noch zwei alte Säcke mit Gehirnschlag auf den Kutschbock geladen, die schon lange keinen nackten Arsch mehr von hinten gesehen hatten. Ich glaube den Zweien hat er den normalen Puffpreis für Gruppensex berechnet.
Auch uns berechnete er viel mehr als gewohnt. Aber dafür erzählte er auch gegen unseren Widerstand Herrenwitze, die ihm sein Uropa erzählt haben musste. Jede Pointe endete auf großes Pferdegeschlechtsteil. Kein Wunder, dass Kneipen-Arnold seinen Vorsatz nur Cola trinken zu wollen nicht mal ansatzweise durchgehalten hat.
Auch sonst lief alles von oben nach unten. So wie es sein soll.

DJ Linda feat. DJ Mike sorgten gewohnt routiniert für die Beschallung wobei DJ Mike unter Zuhilfenahme seiner Pferdehaar-Allergie einige Tierstimmen imitierte.

Dieter, der durch seine amourösen Sparwitze wohl auf die alten Tage noch mal geil geworden war, sprang auf höhe "Molzmühle" vom Kutschbock, um den Rest seiner Erektion wenigstens mal zu zeigen.

Da die beiden alten Trottel auf dem Kutschbock auch noch ein letztes Mal eine nasse Funz sehen wollten, gaben sie den Stuten die Peitsche, wodurch wir etwas zu früh an unserem Zielort der Beecker "Flachse" ankamen. Nachdem Waldää den alten Sabberköppen wegen positiver Vertragsverletzung (zu schnell, Witze) 30 Mark abgezogen hatte, gingen wir samt Leergut und "Kofferradio" (O.-Ton Dieter) in die "Flachse".

Da wir für den Rest des Jahres ein bisschen "gut Wetter" machen wollten und das Taxigeld nach Hause einigen zu teuer war, hatten wir auch unsere Krähen zum Abholen eingeladen. Da alle schon ziemlich breit waren und dies in der echt kulanten "Flachse" noch verbessert wurde, fiel die Anwesenheit der "besseren Hälften" nicht weiter unangenehm auf. Einige Kegelbrüder hatten sich sogar entzogen, indem sie sich einfach einem Spielautomaten oder der Theke widmeten.
Unser Umsatz muß wohl derart beachtlich gewesen sein, dass die Wirtsleute sogar geduldet haben, dass wir unsere voll aufgedrehte Musik lautstark mitgröhlen durften.

Am Ende der Tour waren sich alle einig: Top Sache !!

(c) Waldää im Juli 2002

3. Planwagenfahrt 2000

3. Planwagenfahrt: "Baby-Calvin-Tour"
Anstatt eines nachträglich erstellten Tourberichtes, hält unser Archiv nur ein Stück verschriftlicher Vorfreude bereit:

"Superee besorgen Walter und Chinas. Chicken denk bitte an die lekketäsch-drive-in- Disco nebst CD´s (Batterien sind zwar vorhanden aber schon 2 mal gebraucht und mittlerweile 3 Jahre alt, evtl. drängen sich neue auf).
Denkt bitte daran eure Holde herzlichst zum Apres-CHIO einzuladen (Am Hetzerather Sportplatz). Nicht das am Ende nur 2 Krähen erscheinen und wir müssen uns dann mit denen unterhalten!
Als Rahmenprogramm ist übrigens holländisches Elfmeterschießen geplant. Der Besoffenste von uns schießt 11 mal drauf; die unsportlichste Frau wird an die Latte (Querbalken) gebunden. Wer weniger als zwei Netze macht wird mit Pferdeexkrementen (…) schwarz (…) gemacht. Wird bestimmt lustig."

(c) Waldää, Juli 2000

PWF 2000 01


2. Planwagenfahrt 1999

2. Planwagenfahrt
- keine Erinnerungen und Fotos mehr vorhanden -

1. Planwagenfahrt 1998

1. Planwagenfahrt
- keine Erinnerungen und Fotos mehr vorhanden -