Traditionskegelclub von 1992

Berichte der Kegelvergleichskämpfe

16. Kegelvergleichskampf 2016

16. Kegelvergleichskampf der BSG

Datum: 25.11.2016

Ort: Gaststätte Rosenhof, Birgelen

Bericht:

Gutes Essen und kühle Getränke allein - und das auch noch für umme - sind an sich Anreiz genug, einen lekketäschler vom heimischen Rock und Sofa zu locken. Erst recht zum beliebten Vergleichskegelkampf. Aber alles Durchzählen half nichts. Es waren und blieben nur vier.
Auch wenn eine Ein-Mann-Randgruppe von Stief Drop im Verlauf des Abends darin eine fiese Strategie witterte, war es lediglich ein Zufallsprodukt aus Terminüberschneidung, Krankheit, Exil und Bauer sucht Dreigestirn, dass uns lediglich eine Rumpfmannschaft zur Verfügung stand. Na egal, die Wettkämpfe wollten wir auch in Unterzahl nicht verloren geben.

Linda teilte als Moderator des Abends immer mal wieder ein paar bissige Spitzen aus, um die Laune - aber auch die Verunsicherung - der Gegner hoch zu halten. Alle unsere Wettkampf-Gene waren aktiviert. Vom Gastwirt ein wenig unter zeitlichen Druck gesetzt, wurde sich schnell eingeworfen. Freundlich formuliert sah das aber nach höflichem Understatement aus, was wir da fabrizierten. Ein Steigerung musste dringend her. Doch auch hier galt: Hinten kackt die Ente!

Vor dem Double-Gewinn hat der der Wettkampfgott Linda die Ausspielung des Einzeltitels gesetzt. Das ist u. a. die Domäne von Onkel Jürgen von Stief Drop. Aber bereits im Vorgeplänkel schien sich eine leichte Auf-die-Vollen-Schwäche abzuzeichnen. Eine unerwartete Chance, die es zu nutzen galt.
Und dies tat Chynasky. Zwar nicht überlegen, aber dennoch verdient. Der erste Pott war für lekketäsch im Sack.

Nun kam es im Showdown zum Mannschaftswettbewerb. Die Konkurrenz, die traditionell die meisten Dezibel und Emotionen freisetzt. Und das sollte in diesem Jahr nicht anders sein. Gut, dass die Wahl des Modus (301, kegelgenau) vorab einvernehmlich erfolgte. Linda gab dann aufgrund der Erfahrungswerte vor, dass jedes Team zunächst 12 mal kegelt, um in die Nähe des Zielwertes zu gelangen. Danach sollte, zur Steigerung der Spannung und um die Ergebnisentwicklung enger verfolgen zu können, einzeln und mannschaftlich abwechselnd gekegelt werden.
Aber bereits nach rekordverdächtigen 10 Runden hatte lekketäsch die erste Matchkugel und das Finale wurde vorgezogen. Anspannung und Nervosität stiegen angesichts des unerwartet großen Vorsprunges und der nahenden Entscheidung. Schon wurde verdeckt geunkt, dass dies an der Bonsai-Größe unserer Mannschaft läge.
Davon unbeeindruckt kegelten wir konzentriert weiter. Zwei Matchkugeln vergaben wir nur knapp um jeweils ein Holz, während Stief Drop und Ruck Zuck ihre Aufholjagd fortsetzten. Doch das Aufbäumen kam zu spät. In meisterlicher Manier tat Linda, was verlangt wurde und holte mit seinem ersten Wurf den 2. Pott. (Den obligatorischen 2. Wurf hielt er genau so frech wie gefahrlos auf der Bahn.) Das Double war gesichert. Völlig verdient. Da half auch das extrem punktuelle Gezeter aus dem gegnerischen Lager nichts.

>>> Double-Sieger <<<
>>> lekketäsch <<<

Die Schmach vom Vorjahr war vergessen.



Ergebnis Mannschaftswettbewerb:

Modus: 301

1. Platz: lekketäsch: 301
2. Platz: Stief Drop: 312
2. Platz: Ruck Zuck: 165


Ergebnis Einzelwettbewerb:

Modus: ++-x

1. Platz: Chynasky: 112
2. Platz: Josef (Stief Drop): 108
3. Platz: Helmut (Stief Drop): 102


lekketäsch
gratuliert allen Siegern
und bedankt sich bei allen Teilnehmern, Organisatoren und Sponsoren.


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15. Kegelvergleichskampf 2015

15. Kegelvergleichskampf der BSG

Datum: 13.11.2015

Ort: Gaststätte Sängerheim, Dremmen

Bericht:

Eins vorweg: lekketäsch braucht keine Ausreden, wenn es mal nicht gut läuft. lekketäsch hält auch in Zeiten der Niederlage den Kopf stets hoch, zumindest beim Frustsaufen danach. Nein, das haben wir nicht nötig. Wir sind anständige Verlierer und - das darf an dieser Stelle gesagt werden - OBWOHL wir uns damit kaum auskennen. Ja - egal!

Jedenfalls lief es schon morgens schlecht. Das Kalenderblatt, dass nach dem Abreißen des Vortages vorne hängen blieb, konnte bescheidener nicht aussehen: Freitag der 13. !!! Na, super. Während der Großteil des Teilnehmerfeldes nochmal entspannt den pensionierten Körper im warmen Federbett wenden konnte, machte sich lekketäsch schon früh an die Arbeit. Schließlich mussten ja neben dem gemütlichen auch der lästige Teil des Generationenvertrages erfüllt werden.
Nach einem extrem harten Arbeitstag waren Theke und Bahn gegen 17:30 Uhr präpariert, so dass es langsam losgehen konnte.
Doch auch hier war lekketäsch schon vor dem Wettkampfstart im Hintertreffen. Während sich allen voran Ruck Zuck bereits die eindeutig bessere Bahn gesichert hatte, musste lekketäsch an der völlig abgewetzten Übungsschanze Platz nehmen.
Die zunächst als Vorteil erachtete Maximalbesetzung von lekketäsch mit 9 Männern wurde uns auch zum Klotz am Bein, weil darunter auch die Kameraden waren, die nachweislich nicht zu den Albert Einsteins im Kegeln gehören. Aber das kann man - ohne Namen zu nennen - nicht dem Wixxää alleine in die Kegelschuhe schieben.
Diesen Fehler hatten Ruck Zuck und Stief Drop nicht gemacht. Den jeweils schlechtesten Keglern dieser Teams hatten die Mannschaftsführer offensichtlich gar nicht erst über den Wettkampftermin informiert. Auf diese Weise standen nur die schlagkräftigsten Truppen von Ruck Zuck und Stief Drop auf der Bahn. Wenn überhaupt hatte nur Stief Drop ein wenig die Leistungen von Onkel Jürgen zu kompensieren ;-)
Als letzten Trumpf, um in diesem ungleichen, aussichtslosen Kampf doch noch etwas zu erreichen, hatten wir dann noch ein paar gezielte Provokationen des Conférenciers Linda ausgespielt. Doch alles half nichts mehr. Es war wettkampftechnisch einfach nicht unser Tag.

So kam es immerhin zu bis zum Schluss superspannenden und damit hitzigen Wettkämpfen im Einzel- und Mannschaftswettbewerb. Auch wenn es knapp war. Es war für lekketäsch ein - fast zwangsläufiger - Misserfolg auf ganzer Linie. ;-)

Ein sehr schöner Abend, den lekketäsch dann konsequenter weise auch als letzter an der Theke beendete.


Ergebnis Mannschaftswettbewerb:

Modus: 301

1. Platz: Ruck Zuck: 301
2. Platz: Stief Drop: 302
2. Platz: lekketäsch: 302

Ergebnis Einzelwettbewerb:

Modus: 5 x Volle, 5 x Abräumen

1. Platz: Friedhelm (Stief Drop): 49
2. Platz: Waldää: 47
3. Platz: Josef (Stief Drop),Pläät, Paula: 46


lekketäsch
gratuliert allen Siegern
und bedankt sich bei allen Teilnehmern, Organisatoren und Sponsoren.


PS: @Friedhelm: Denke bitte daran, Jürgen ein paar Kegel-Basiskenntnisse zu vermitteln, damit der bei uns mal Gastkegeln kommen kann ;-)


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14. Kegelvergleichskampf 2014

14. Kegelvergleichskampf der BSG

Datum: 17.04.2014

Ort: Gaststätte Sängerheim, Dremmen

Bericht:
- kein Bericht vorhanden -


Ergebnis Mannschaftswettbewerb:

Modus: 301

1. Platz: lekketäsch: 301
2. Platz: Stief Drop: 302
2. Platz: Ruck Zuck: 299


Ergebnis Einzelwettbewerb:

Modus: ++-x

1. Platz: Jürgen (Stief Drop): 120
2. Platz: Paula: 112
2. Platz: Linda: 112


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13. Kegelvergleichskampf 2013

13. Kegelvergleichskampf der BSG

Datum: 18.10.2013

Ort: Gaststätte Sängerheim, Dremmen

Bericht:
- kein Bericht vorhanden -


Ergebnis Mannschaftswettbewerb:

Modus: nicht überliefert

1. Platz: Stief Drop: ???
2. Platz: Ruck Zuck: ???
3. Platz: lekketäsch: ???


Ergebnis Einzelwettbewerb:

Modus: ++-x

1. Platz: Jürgen (Stief Drop): 120
2. Platz: ???: ???
3. Platz: ???: ???


keine Fotos vorhanden

12. Kegelvergleichskampf 2012

12. Kegelvergleichskampf der BSG

Datum: 20.04.2012

Ort: Gaststätte Sängerheim, Dremmen

Bericht:
- kein Bericht vorhanden -


Ergebnis Mannschaftswettbewerb:

Modus/Punktzahl: nicht überliefert

1. Platz: Stief Drop
2. Platz: lekketäsch
3. Platz: Ruck Zuck


Ergebnis Einzelwettbewerb:

Modus/Platzierung/Punktzahl: nicht überliefert

1. Platz: ???
2. Platz: ???
3. Platz: ???


keine Fotos vorhanden

4. Kegelvergleichskampf 2004

4. Kegelvergleichskampf der BSG

Datum: 14.05.2004

Ort: Gaststätte Sängerheim, Dremmen

Bericht:

50 Jahre danach -

"Das Wunder von Dremmen"


Geschichte wiederholt sich. - Diese Aussage, die in einer bekannten Fußball-Talkrunde mit 3 Euro für´s Phrasenschwein „belohnt“ werden würde, gilt seit dem 14. Mai 2004 auch für lekketäsch. Was sich am jenem lauen Frühlingsabend in der Dremmener Gaststätte „Sängerheim“ ereignet hat, besitzt natürlich nicht die Dimension des Gewinns der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz – nein, es war noch historischer und bedeutsamer für die Menschheit als alles, was es zuvor gab! Vergessen Sie die Hochzeit von Charles und Diana, die erste Mondlandung oder die Erfindung des Automobils – lekketäsch schreibt die wahren Geschichten des Lebens!
So geschehen beim 4. Kegelvergleichskampf zwischen den drei Betriebskegelclubs: Stief-Drop, Ruck-Zuck und lekketäsch.

Nachdem wir uns in den Vorjahren immer mehr an die Weltspitze des Kegelns herangearbeitet hatten (vor zwei Jahren stellten wir mit Paula immerhin schon ´mal den Einzelsieger), gab es für uns in diesem Jahr nur ein Ziel – wir wollten alles. D. h. wir hatten den Sieg im Einzelwettkampf und in der Teamwertung fest im Visier. Dieses Vorhaben stellte Chynasky als Trinkspruchbeauftragter zu Beginn des Wettkampfes gleich klar und erntete von der Konkurrenz nur ungläubige Kommentare wie „lächerlich, unverschämt, größenwahnsinnig ...“. Doch dies war für uns nur noch ein weiterer Motivationsschub.

Als unser Bruder Waldää danach jedem lekketäschler eine neue, mit unserem Vereinslogo verzierte Armbanduhr überreichte, waren die Reaktionen der Gegenseite mit noch mehr Argwohn behaftet. „Völlig übergeschnappt, maßlos, sid´r denn nur bekloppt... “ waren nur ein Teil der Äußerungen. So waren die Fronten schnell geklärt, wenn auch im weiteren Verlauf des Abends das Störfeuer noch einmal heftiger wurde. Doch dazu später.

Zu Beginn des Wettstreits sicherten wir uns erst einmal - wie immer - einen gewissen Pegelvorsprung. In dieser Disziplin konnte uns in der Vergangenheit sowieso keiner unserer Gegner das Bier oder Mineralwasser reichen, so dass wir schnell das Hauptaugenmerk auf unser eigentliches Ziel richten konnten.
Zum Warmmachen hauten wir mehrmals in die Vollen, doch schnell war klar, dass wir noch einigen Biernachschub brauchten, ehe wir auf Betriebstemperatur waren.

Dann folgte das erste Highlight – der Mannschaftswettkampf.
Wir legten gut vor, waren immer in der Spitzengruppe dabei und es wurde klar, dass man heute mit uns rechnen musste. Das Ziel, 301 Punkte genau zu erreichen, war kurz vor Augen, als unser Präsident Linda beim Stand von 298 die Kugel (nicht seine, sondern die kleinere Kegelkugel) aufnahm. Er Schritt graziös und selbstbewusst nach vorne, holte aus und ...Tor, Tor, Tor für lekketäsch. Linda schaffte die Sensation. Rechte Hinterdame, rechter Bauer und linke Hinterdame aus dem vollen Bild – das war der Sieg. Wohl noch nie in seinem Leben hatte er diese Kombination geworfen.

„Aus, aus, aus, - das Spiel ist aus!“,

brandete es von den Zuschauerrängen. Unter den neun anwesenden lekketäschlern (Wixää und Öshi standen im Stau oder hatten denselben) brach unbeschreiblicher Jubel aus. Wir hatten es gepackt. Erstmals konnten wir uns in der Geschichte von lekketäsch einen Mannschaftstitel sichern. Sofort wurde per Handy versucht, den Dremmener Rathausbalkon für den kommenden Tag zu sichern, um eine entsprechende Meisterfeier für das Dorf, die Stadt und den Erdkreis zu organisieren. Leichte Enttäuschung kam jedoch auf als sich herausstellte, dass Dremmen gar kein Rathaus hat. Schnell wurde alternativ der Entschluss gefasst, diesen Titel am nächsten Tag auf unserer Köln-Tour nach Düsseldorf nach Köln ausgiebig zu feiern (was übrigens auch geschah).
Mitten in die Freude über diesen historischen Sieg platzte jedoch unverhofft der Vorwurf des Betrugs und die Forderung nach Annullierung des Ergebnisses. Ein Mitglied von Ruck-Zuck, der Name wurde zensiert, witterte eine neue Chance, indem kurzerhand per Diktatur eine neue Regel eingeführt werden sollte. Holzpflicht im zweiten Wurf. Einmal in Form und mittlerweile schon über 2,50 m groß, ging Linda trotzdem nach vorne, schnappe sich die Kugel und warf ganz locker in die freie Gasse. Der Beweis, dass dort der wahre Meister stand.
Der zweite Platz ging an Ruck-Zuck vor den Kollegen von Stief-Drop.

Doch unser Ziel war noch nicht erreicht. Um unseren Erfolg zu vollenden, musste auch der Einzeltitel her.
Auch hier hatten wir schnell unsere „Pferdchen“ in der Spitzengruppe etabliert. Allen voran wieder Linda, der an diesem Tag wohl unbedingt sein Glück im Spiel suchte. Keiner weiß genau, wie lange seine Krähe sich ihm schon verweigert hatte. Auf jeden Fall war schnell klar, dass Linda unser Titelkandidat war, denn seine Würfe überraschten nicht nur die Konkurrenz. Als unser Präsident mit einer 8 im letzten Wurf uneinholbar,vor Ulli Braun von Ruck-Zuck und Jürgen Grates von Stief-Drop, die Führung übernahm war klar – heute war unser Tag, die Prophezeiung war in Erfüllung gegangen. lekketäsch holte sich an diesem Abend sowohl den Mannschafts- als auch den Einzeltitel. Das „Wunder von Dremmen“. Elf Freunde standen vor fünfzig Jahren auf dem Platz und vermittelten dem deutschen Volk neues Selbstbewusstsein. Fast genau ein halbes Jahrhundert später waren es wieder elf wackere Helden (unsere beiden Verhinderten eingeschlossen), die die Welt veränderten - zumindest die Welt von lekketäsch. Nichts wird mehr sein wie es war. Aus einer Truppe von Rinnenkeglern und „Jüngs“ wurde eine schlagkräftige Erfolgsmannschaft, vor der sich noch so mancher Kegelclub fürchten muss. Vor allem, wenn der Wixää wieder mal dabei ist und dann den Gegner neben guten Würfen auch mal mit Messer und Gabel bedroht.

Wie sich jeder denken kann, klang dieser Abend noch in einer stimmungsvollen Runde aus. Mit dazu beitragen konnte auch wieder unsere Stammkellnerin Isabell, die mit geschickten Händen Ihre Brüste knetete und uns zum längeren Bleiben bewog - ohne dass wir allerdings je festgestellt haben, welches Zeichen Sie uns damit geben wollte.

Auf ein Neues in 2005 mit einem dreifachen lekke-täsch, lekke-täsch, lekke-täsch-täsch-täsch.

(c) Chynaksky, im Mai 2004

Ergebnis Mannschaftswettbewerb:

Modus/Punkte: 301 / nicht überliefert
1. Platz: lekketäsch
2. Platz: Ruck Zuck
3. Platz: Stief Drop

Ergebnis Einzelwettbewerb:

Modus: ++-* / nicht überliefert

1. Platz: Linda
2. Platz: Ulli Braun (Ruck Zuck)
3. Platz: Jürgen Grates (Stief Drop)

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Stief Drop:
von links: Stefan Pongracz, Reinhard Gaspers, Günter Morjan, Fredi Schwartz, Hans-Peter Bossems und Klaus-Jürgen Grates

Ruck Zuck:
von links: Hans Goertz, Klaus Bennewitz, Helmut Peschges, Peter Winzen, Arno Sonnenberg, Egon Henneken, Klaus Böhnen und Ulli Braun

lekketäsch:
von links: Wölff, Chynasky, Ken o´B, Paula, Linda, Waldää, Pläät, Chicken, Arnold


3. Kegelvergleichskampf 2003

3. Kegelvergleichskampf der BSG

Datum: 13.06.2003

Ort: Gaststätte Sängerheim, Dremmen

Bericht:

Eine Frage der Ähre

Am Freitag den 13. (Juni 2003) - nomen est omen - trafen sich die Kegelclubs Ruck-Zuck, Stief-Drop und lekketäsch zum dritten Vergleichskampf im Sängerheim.

Warum dieses Lokal diesen Namen trägt, ist der Dorfbevölkerung spätestens seit diesem Abend bewusst, gingen doch noch zu später Stunde bei der Polizei Meldungen verstörter Bürger ein, denen ständig ein “la-la-la-laah” im Ohr klang.

Mit Ausnahme eines Sacktief- (s-Aktiv-) Hemdes hatten unsere Gegner schon rein optisch gar nichts entgegenzusetzen. So verwunderte es nicht, dass die ganzen Clubs sich an einen anderen Tisch setzten. Die ganzen Clubs? - Nein! - Ein kleiner Kegler hatte den Durchblick und setzte sich zu uns.
In den ersten Spielen hatte er sich unsere Technik sehr gut angeschaut. Darum war er es auch, der verdient den Pokal als bester Einzelkegler mitnehmen durfte. Platz 2, 3, 5 und 6 - Chynasky, Arnold, Paula und Pläät - zeigten jedoch die Stärke unseres Teams an diesem Abend. Auch auf den gestifteten Supercup für den letzten Platz wurde trotz widrigster Bahnbedingungen generös verzichtet. Hier sei als Beispiel nur an das ständige Fingerhuttrinken und die Magnete in den Pudelrinnen erinnert.

Danach startete unsere Paradedisziplin - die Mannschaftswertung. Hier zeigten wir der Konkurrenz, dass der Pokal in den nächsten Jahren für sie unerreichbar sein wird. 80 % aller Kränze wurden von lekketäsch geworfen und so erreichten wir locker als Erster das Ziel von 301 Punkten. Plötzlich musste die Regel jedoch so angepasst werden, dass die Punktzahl genau erzielt werden musste. Dies war geschickt ausgedacht, wo doch Wölff unser nächster Kegler war. Alles bitten und flehen, ihn zu einem längeren Toilettenaufenthalt zu bewegen halfen nichts und so wurden wir im Nachhinein nur als Zweiter gewertet, was dennoch lautstark gefeiert wurde. Dieser zweite Platz gewinnt noch an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass unser Kegler mit der besten Technik an diesem Abend fehlte.

Nachdem der Wirt bei der Verteilung der Speisekarte mit vier Gerichten bereits 7mal die Bestellung "Ja, in dieser Reihenfolge" entgegennehmen musste (einmal "ohne Salat, dafür zwei Mal die Schnitzel") erfüllte er wenigstens den Wunsch "Ich nehm´ ein Jägerzigeunerschnitzel". Nur die Majo passte farblich eher zu einer Tasse Kaffee, als zu einem Glas Milch.

Nach einigen 1,2 l großen Aquavitgläsern sowie einigen Runden blieben letztlich nur noch wir übrig, die eine arme Saftschlepperin zu Überstunden antrieben. In der Hoffnung auf ein großes Trinkgeld (in dem Alter glaubt man ja auch noch an den Weihnachtsmann) wurden sämtliche Knöpfe geöffnet und alles erdenkliche vorgesäuselt ("Du bist bestimmt ein guter Vater, du bist der Jüngste und du auch und du auch...” und die Krönung "Ich mail´ euch mal" (s. Gästebuch)). Irgendwann kamen dann ein paar Busse (wir hatten keine Taxis mehr), und wir stiegen, mit einem sicheren Gefühl auch bei unserem nächsten Zusammentreffen in Willingen wieder locker in allen Disziplinen zu siegen, ein.

(c) Linda, Juni 2003



Ergebnis Mannschaftswettbewerb:

Modus/Punktzahl: 301 (genau) / nicht überliefert

1. Platz: Ruck Zuck
2. Platz: lekketäsch
3. Platz: Stief Drop


Ergebnis Einzelwettbewerb:

Modus/Platzierung/Punktzahl: nicht überliefert

1. Platz: Ulli Braun (Ruck Zuck)
2. Platz: Chynasky
3. Platz: Arnold


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Ruck Zuck:
von links: Peter Winzen, Ulli Braun, Klaus Bennewitz, Arno Sonnenberg und Hans Goertz

lekketäsch:
von links: Linda, Wölff, Chynasky, Waldää, Paula, Pläät und Arnold

2. Kegelvergleichskampf 2002

2. Kegelvergleichskampf der BSG

Datum: 24.05.2002

Ort: Gaststätte Sängerheim, Dremmen

Bericht:

Am 24. Mai 2002 war es wieder soweit. Die BSG hatte zum 2. Mal (Vielen Dank an Fred Schwartz!) zum großen Showdown auf die Kegelbahn im "Sängerheim” in Dremmen eingeladen. So reisten auch wir - durstig wie immer - an, um uns für die Schmach von 2000 zu rehabilitieren. Damals wurde lekketäsch nur 3. Sieger (von drei Clubs).

Der Sieg im Altersdurchschnitt ging auf jeden Fall wieder an „Ruck-Zuck" unserem erfahrensten Club. Ebenfalls vertreten ein unbedeutender Club namens „Stief-Drop" der großspurig vorab bereits seinen Sieg verkündete.

Wir ließen uns nicht beeindrucken und gingen voll konzentriert zu Werke, allerdings galt unser schwierigster Kampf zunächst der Kellnerin, die nicht begreifen konnte, was wir unter einem großen Bier verstehen und uns nach einigen Fingerhüten dann 0,3er ZwiBi´s als Errungenschaft verkaufen wollte.

Nachdem sich alle ein wenig eingekegelt hatten, und wir die Konkurrenz sich noch in Sicherheit wiegen ließen, kam es dann zum ersten Höhepunkt, dem Einzelvergleichskampf. Ganz einfache Regel: 3-mal ein Wurf in die Vollen addieren, dann einen Wurf in die Vollen subtrahieren und anschließend mit dem letzten Wurf in die Vollen multiplizieren. Noch ahnte niemand, dass jetzt ein großes Stück lekketäsch-Geschichte geschrieben wurde.

Nach einigen Minuten tat sich bereits hervor, dass Pläät und Paula wohl in der Lage sein würden, ganz vorne mitzuspielen. Und so kam es wie es kommen musste: Mit einer sensationellen Runde sicherte sich unser Bruder Paula den Titel "Bester Kegler der Sparkasse", auf Platz zwei Helmut Peschges von Ruck Zuck, und als Sahnehäubchen gab’s noch Pläät als 3. Sieger obendrauf.

Doch es gab nicht nur Grund zum Jubeln. Leider kannte Ken o´B das Lied „3 mal 0 ist 0" noch nicht und sicherte sich somit durch einen Pudel im letzten Wurf das Schlusslicht. Doch auch dafür gab´s noch ´nen billigen Fusel als Belohnung.

Somit zum Favoriten beim Mannschaftskegeln ernannt, ging es hier für jeden zweimal in die Vollen. Nachdem wir Paulas Sieg schon ausgelassen gefeiert hatten, kann der genaue Verlauf dieser Runde nicht mehr vollständig nachvollzogen werden. Doch das Ergebnis steht und war alles andere als enttäuschend. Den 1. Platz belegte „Ruck-Zuck" mit Ihrer Anti-Alkohol-Taktik. Dennoch konnten wir unser Vorjahresergebnis, das wir nicht noch mal nennen möchten, deutlich steigern und belegten einen sicheren „Leverkusen"-Platz.
Nur am Rande erwähnt, da wir mitfühlende Kollegen sind, sei an dieser Stelle der 3.Platz des Vorjahressiegers „Stief-Drop". Aber halb so schlimm, man wird halt auch nicht jünger...

Der Abend wurde im Anschluss daran mit gutem Essen und noch leckererem Bier weitergeführt. Nachdem unsere bis dahin noch fehlenden Brüder Chicken und Wixää zu uns stießen, ging der definitiv erste Platz im Bierkonsum wieder mal unangefochten an uns. Unbedingt erwähnt werden muss auch noch unsere kurze Fotoserie, denn Paula mit dem Pokal sah einfach zu gut aus.

Nach und nach verließen die Teilnehmer im weiteren Verlauf die Arena. Wir konnten noch nicht gehen, denn der Wirt hatte uns signalisiert, dass wir die Tür abschließen müssten. Rekordverdächtig dabei Bruder Chinas, der die Stellung bis zum bitteren Ende hielt, da er noch dem Kellner beim Serviettenfalten helfen wollte, um sich in seiner neuen Heimat Dremmen direkt einzuschleimen.

Rundum ein schöner Abend, den wir gerne jederzeit wiederholen und der hier einfach verewigt sein muss.

(c) Arnold & Wölff, Juli 2002


Ergebnis Mannschaftswettbewerb:

Modus/Punktzahl: zweimal in die Vollen / nicht überliefert

1. Platz: Ruck Zuck
2. Platz: lekketäsch
3. Platz: Stief Drop


Ergebnis Einzelwettbewerb:

Modus/Platzierung/Punktzahl: ++-x / nicht überliefert

1. Platz: Paula
2. Platz: Helmut Peschges (Stief Drop)
3. Platz: Pläät


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Stief Drop:
von links: Hans-Peter Bossems, Helmut Hermanns, Fredi Schwartz, Helmut Rixgens, Joachim Wagner und Friedhelm Köhnen // nicht dabei, aber auch keine Hilfe gewesen: Reinhard Gaspers, Klaus-Jürgen Grates, Robert Hübgens, Günter Morjan, Stefan Pongracz, Johann Schockert

Ruck Zuck:
von links: Klaus Böhnen, Arno Sonnenberg, Peter Winzen, Helmut Peschges, Klaus Bennewitz, Franz-Josef Hogen, Hans Goertz und Ulli Braun // nicht dabei, aber auch keine Hilfe gewesen: Egon Hennekens und Bernd Kohlen

lekketäsch:
von links: Waldää, Wölff, Chicken, Paula, Chynasky, Wixää, Pläät, Ken o ´B und Arnold // nicht dabei, aber auch keine Hilfe gewesen: Linda und Öshi